Das sog. Täterintrojekt - die Herausforderung in der Traumatherapie | 21.3.2018 | München


Das sog. Täterintrojekt - die Herausforderung in der Traumatherapie | 21.3.2018 | München

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Das sog. Täterintrojekt - die Herausforderung in der Traumatherapie
Mittwoch, 21.03.2018 von 09.30 – 17.00 Uhr
Lindwurmstr. 117, München

Ich beschäftige mich in diesem Intensivworkshop mit dem Thema: Introjektion von Täter- und Verfolgeranteilen, bei Patienten mit schweren traumaassozierten Störungen (Borderline, K-PTBS, DIS). Ausgehend vom einfachen und normalen psychoanalytischen Modell der Introjektion bei der Bildung der Werten und Normen eines Menschen (Über-Ich), befassen wir uns im Theorieteil mit der traumainduzierten Introjektion und der Verbindung zu den neurobiologischen und psychischen Vorgänge währende der Traumabelastung, speziell in der Phase der sog. tonischen Immobilisierung (Totstellen). Um neben der traumatischen Introjektion auch die Bildung von reaktiven Selbstanteilen zu verstehen, greifen wir auf die Theorie der Ego-State-Bildung von John und Helen Watkins zurück. Ein weiterer Baustein zum Verständnis ist die Sicht der hypno-systemischen Therapie zur Funktion des psychischen Symptoms als Lösung eines Problems - hier suchen wir die "gute Absicht" in der scheinbar destruktiven Aussage des "Inneren Täters". Neben dem klassischen Ego-State-Zugang zum Thema und den daraus folgenden therapeutischen Behandlungstechniken (Watkins, Hartman), wird die Bildung von Verfolgeranteilen auch aus systemischer und hypno-systemischer Sicht (Gunter Schmidt) betrachtet und therapeutischen Konsequenzen für die ambulante Einzeltherapie vorgestellt.

 

 

 

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