Schematherapie WS I: Neues Fortbildungscurriculum | 10./11.10.2019 | München


Schematherapie WS I: Neues Fortbildungscurriculum | 10./11.10.2019 | München

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Neues Fortbildungscurriculum Schematherapie WS I: Einführung in die Schematherapie (nach J. Young) - Grundlagen mit Schema und Modusmodell
Donnerstag, 10.10.2019 von 14.00 – 19.00 Uhr
Freitag, 11.10.2019 von 09.00  14.00 Uhr
Lindwurmstr. 117, München
 

Inhalte des Workshops sind die Vorstellung des Schema- und Modusmodells sowie Theorie, Diagnostik, therapeutische Haltung und therapeutische Strategien im Überblick.
Die Schematherapie nach Young ist ein aus der kognitiven Verhaltenstherapie weiterentwickelter Ansatz zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, der zunehmend auch bei verschiedenen Achse 1 Störungen erfolgreich angewendet wird. Maladaptive 'Schemata' oder 'Lebensfallen' sind in Kindheit und Jugend entwickelte starre und dysfunktionale Lebensmuster, die den Patienten in seiner psychischen Entwicklung blockieren und eine befriedigenden Lebens- und  Beziehungsgestaltung erheblich behindern. Diese werden im Rahmen der Therapie identifiziert, im biographischen Kontext verstanden und im Laufe der Behandlung verändert.
Die Therapie ist integrativ und fokussiert neben klassischen Methoden der KVT v.a. erlebnisorientierte imaginative und der Gestalttherapie entlehnte Strategien. Zentrales Element des therapeutischen Prozesses ist – basierend auf Aspekten der Bindungstheorie - die Therapiebeziehung; dabei ist die therapeutische Haltung an den Kernbedürfnissen des Patienten orientiert und durch sogenannte begrenzte elterliche Fürsorge ('limited reparenting') gekennzeichnet. In diesem Rahmen werden korrigierende emotionale  Erfahrungen ermöglicht und dysfunktionale Muster und Bewältigungsstile reduziert. Übergeordnetes Ziel der Therapie ist es, den „gesunden Erwachsenen“ Modus des Patienten im Sinne einer selbstfürsorglichen integrativen Instanz so zu entwickeln und zu stärken, dass die Patienten schließlich lernen, für ihre emotionalen  Kernbedürfnisse in adaptiver Weise einzutreten und diese zu befriedigen. 

 

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Personen in der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten, an ärztliche und psychologische Psychotherapeuten und Ärzte in der Weiterbildung sowie weitere Berufsgruppen, die im psychotherapeutischen Bereich tätig sind. Für den Einführungskurs sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich.

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